Amphibienwanderungen im Frühling

! Vorsicht Menschen auf der Fahrbahn !
Wenn die Nächte frostfrei werden und es regnet, dann ist es wieder soweit: Die Frösche, Kröten und Molche beginnen ihre Wanderungen von ihrem Winterquartier (Erdhöhlen, Gehölzhäufen) zu den Laichgewässern. Wenn die Lurche = Amphibien dabei Straßen überqueren müssen, können viele Tiere überfahren werden. An solchen Stellen sind dann manchmal freiwillige Helfer zu sehen: Amphibienzäune werden aufgebaut, kontrolliert und die Tiere werden über die Straße getragen. Diese "Straßen-Querungs-Hilfe" ist nicht ungefährlich, da sie in den Abend- und frühen Morgenstunden statt findet und die Autos oft mit großer Geschwindigkeit an den Artenschützern vorbei fahren.

In Weidenberg sind an der Austraße zwischen Katholischer Kirche und Kindergarten und oberhalb des Friedhofes an der Kreisstraße ab der Kreuzung Fischbach Richtung Seybothenreuth ehrenamtliche Helfer des Fichtelgebirgsvereins und des BUND Naturschutz im Einsatz. Und dies seit mehr als 25 Jahren!!

Jährlich werden viele Hunderte Lurche vor dem Überfahren gerettet und die Autofahrer vorm Schleudern.
Wir bitten daher die Autofahrer sowohl wegen der Helfer wie auch im Hinblick auf die eigene Sicherheit, um Rücksicht und langsames Fahren an diesen Stellen sowie auf Straßen in der Nähe von Gewässern.

Die Teichbesitzer bitten wir, ihre Teiche frühzeitig ab Februar voll laufen zu lassen, damit die Amphibien laichen und sich entwickeln können. Während der Laich- und Entwicklungszeit der Kaulquappen dürfen die Teiche nicht gekalkt und nicht abgelassen werden.

Auch wenn viele Kaulquappen von Fischen und Enten gefressen werden, überleben doch einige Jungtiere und verlassen im Sommer als kleine Hüpferlinge die Teiche. Sie fressen an Land v.a. kleine Insekten, Spinnen, Würmer und Schnecken und helfen den Gartenbesitzern als natürliche „Schädlings“bekämpfer.