Zum Wohl von Mensch, Pflanze und Tier

Mit der Baumschere und der Motorsäge kranken oder zu dicht gewachsenen Bäumen, einer recht struppigen Hecke zu Leibe rücken, damit der Natur und der Landwirtschaft etwas Gutes tun und dabei fürs Leben lernen:
Für diese Win-win-Situation sorgten am Mittwoch 20 junge Männer und Frauen der zehnten Klasse der Bayreuther Berufsschule 3 bei Zeulenreuth in der Gemeinde Speichersdorf.

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Landschaftspfleger trotzen dem schlechten Wetter

Bei der Mitgliederversammlung des Landschaftspflegeverbandes (LPV) Weidenberg und Umgebung im Rathaus Bindlach wurde die neue Vorstandschaft gewählt. Als erster Vorsitzender wurde der Weidenberger Bürgermeister Hans Wittauer im Amt bestätigt.

Seine drei Stellvertreter sind Bürgermeister Manfred Porsch aus Speichersdorf für die Kommunen, Karl-Heinz Probst aus Draisenfeld für die Landwirte und Thomas Neubauer vom Bund Naturschutz Goldkronach für die Naturschutzverbände.

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Obstwirtschaft mit Grips geht weiter

Kulturlandschaft pflegen, Streuobstwiesen erhalten ist ein wichtiges Thema der Landschaftspflegeverbände (LPV). Der Weidenberger LPV entwickelte zu diesem Zweck Apfel-Grips – ein Projekt, das einen Gewinn für alle Seiten versprach. Lange Zeit lief es gut, im vergangenen Jahr aber mussten die Gründerinnen bangen, denn die beiden Landschaftspflegeverbände der Region bekamen neue Strukturen. 

Strukturen, in die Apfel-Grips nicht mehr so recht zu passen schien, sagt die Biologin Barbara Dahinten, gemeinsam mit Christine Schamel von der ersten Stunde an dabei. „Im ersten Moment dachten wir, es ist aus.“

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Der Spindling kommt zurück

Spindling ist eine alte Obstsorte, eine Pflaumenart. Der Weidenberger Spindling ist ein regionale Ableger davon, der früher Bestandteil der Streuobstwiesen rund um Weidenberg war. Doch bei den Bürgern in und um Weidenberg geriet immer mehr in Vergessenheit, welche Besonderheit in ihren Gärten schlummert.

Bis sich der Landschaftspflegeverband Weidenberg um den Fortbestand der vom Aussterben bedrohten Obstsorte sorgte. 2008 wurde der Spindling sogar Bayerns Ureinwohner des Jahres.

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Obstgarten, Bienenweide, Futterwiese

Keiner hat den Wert alter Streuobstbestände treffender beschrieben als der Lehrer und Hobby-Pomologe (Apfelforscher) Edwin Balling, der 2013 im unterfränkischen Margetshöchheim starb. Im Nachwort seines Büchleins „Die Kulturgeschichte des Obstbaus“ heißt es: „Die Streuobstbäume sind Obstgarten, Bienenweide, Futterwiese, Vogelwelt. Reichtum von natürlichen Lebensgemeinschaften, Reservoir und Rückzugsgebiet. Es sind individuell geprägte, auffallende Persönlichkeiten.“ Nicht zuletzt findet sich auf Streuobstwiesen eine Vielzahl von seltenen Obstsorten, die besonders gut an die jeweiligen Klima- und Standortverhältnisse angepasst sind – ein enormes Genpotenzial und ein Bestandteil der Kulturgeschichte.

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Hhm, das schmeckt - Initiative Apfel-Grips

Der Landschaftspflegeverband Weidenberg und Umgebung (LPV) ist ein Zusammenschluss von Landwirten, Naturschutzverbänden und Gemeinden zur Erhaltung und Pflege der Landschaft.

Der Verband betreut ungefähr ein Viertel des Landkreises Bayreuth und führt mit Landwirten und Naturschutzverbänden Biotoppflegemaßnahmen auf zirka 50 Hektar durch. Dadurch lassen sich die Lebensräume seltener Arten wie Orchideen, Eidechsen, oder Schmetterlinge erhalten.

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Landschaftspflegeverband fördert Spindling

Eine wichtige Funktion bei der Erhaltung der Kulturlandschaft in der Region hat der Landschaftspflegeverband (LPV) Weidenberg und Umgebung, ein gemeinnütziger Verein, zu dem Weidenberg, Kirchenpingarten, Seybothenreuth, Emtmannsberg, Speichersdorf, Creußen und Goldkronach als Mitglieder gehören.

Landschaftspflege, Schutz von Biotopen und Artenschutz gehören zu seinen Aufgaben;, der Verband setzt Förderprogramme vom bayerischen Landwirtschafts- und Umweltministerium um.

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Zugereiste Rinder im oberfränkischen Biotop

Kühe auf der Weide, mitunter ein seltenes Bild. Der Landschaftspflegeverband Weidenberg setzt heuer versuchsweise Allgäuer Braunvieh auf einer Biotopfläche in Hanglage am Ortsrand von Emtmannsberg zu deren Offenhaltung ein.  Der Allgäuer Braunviehschlag zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die relativ leichten Tiere sehr genügsam sind, das heißt auch mit schlechtem Futter klarkommen und auch Büsche ganz gut verbeißen, was der ausdrücklich gewünschten Entbuschung entgegenkommt.

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